Impressionen vom Galeriefest 2.12.16

Wie eine Premiere so ist, es läuft manches ganz wunderbar und doch geht auch etwas schief. So haben wir später am Abend leider viel zu wenig Photos gemacht. Hier sieht man aber doch ein paar Photos vor der Eröffnung und zu Beginn der Vernissage:

 

Vorher – Nachher

Als wir die Räume der jetzigen ArtGallery das erste Mal sahen, war der Zustand der Räume katastrophal, es roch nach Moder und dank des Vormieters waren die Wände mit einem dunkelgrünen Stoff bespannt, der alles Licht schluckte. Zuerst wollten wir nur die Wandbespannungen herunter nehmen und die Wände weiß streichen, doch die Wände waren nass, schimmelten und blühten unter der Lattenkonstruktion für die Stoffbespannung. Kein Wunder, daß es so modrig roch. Also wurde der alte Putz bis tief in die Mauern abgeschlagen. Dabei kamen ganz zauberhafte Dinge zum Vorschein, zum Beispiel die zwei Wandnischen. Der Geruch blieb. Also wurde der Teppichboden entfernt. Darunter kam alter Bitumenestrich zum Vorschein. Auch der wurde herausgeschlagen. Die Isolierschicht aus Kokosfasern schwamm in modrigem Wasser. Es stellte sich heraus, daß die schönen tiefen Fensterbänke nur aus windigem Pressspan bestanden, auch sie wurden entfernt. Durch die jahrelange Feuchtigkeit waren die Elektroleitungen marode, alles musste erneuert werden. Und zuletzt eröffnete uns der Fensterbauer, der eigentlich nur die zwei Seitenfenster zur Blatterngasse anschauen und ersetzen sollte, daß die großen Schaufenster und die Eingangstür nur einfach verglast seien und damit ein nicht zu akzeptierendes Energie- und Wärme-Problem darstellten, sie wurden erneuert. Photo 1: Impression aus der Bauphase, Photo2: So schaut die Wand jetzt aus.

 

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